Den Burschen aktiv entgegentreten!
Juso Hochschulgruppen unterstützen Proteste gegen den Burschentag
Zum Burschentag vom 15.-19.06.2011 auf der Wartburg in Eisenach erklärt Patrick Ehinger vom Bundesvorstand der Juso Hochschulgruppen:
„Wir rufen dazu auf, sich an Protestaktionen gegen den Burschentag zu beteiligen. Politische Einstellungen wie Nationalismus, Chauvinismus und Revanchismus, wie sie die „Deutsche Burschenschaft“ vertritt, müssen konsequent bekämpft werden. Wir akzeptieren auch nicht, dass ausgerechnet der SPD-Bürgermeister Matthias Doht die Burschenschaften Jahr für Jahr mit offenen Armen in Eisenach empfängt. Die inhaltliche und personelle Nähe der „Deutschen Burschenschaft“ zum rechtsradikalen Milieu darf auf keinen Fall einfach ausgeblendet werden.
Zum ersten Mal seit 10 Jahren formiert sich wieder deutlicher Widerstand gegen diese nationalistische Veranstaltung. Wir wollen den Burschen aktiv entgegentreten und unterstützen die Protestaktionen.“
Aufruf zur Gegen-Kundgebung “Wir sind Duisburg”
Samstag, 28.08.2010, Beginn 11.55 Uhr, vor dem Duisburger Rathaus, Burgplatz:
Die rechtsextremen Populisten von pro NRW wollen am kommenden Samstag, dem 28.08.2010, wieder unseren Universitätsstandort Duisburg heimsuchen. Diesmal wollen sie unter der populistischen Forderung, nach der Tragödie der Love-Parade den Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland abzuwählen, an das Duisburger Rathaus marschieren und dort eine Kundgebung veranstalten.
Für uns ist eines absolut klar: Ungeachtet unserer eigenen Position zu einem Rücktritt oder einer Abwahl des Duisburger Oberbürgermeisters haben wir mit diesen Rechtspopulisten nichts, aber auch gar nichts gemeinsam. Wir wenden uns eindeutig gegen die Absicht und gegen den Versuch dieser rechtsextremistischen Rattenfänger, durch Übernahme einer in Duisburg verbreiteten Stimmung Menschen für sich und ihre politischen Phrasen zu gewinnen.
Unter dem Motto „Wir sind Duisburg“ wenden wir uns ebenfalls dagegen, dass Rechtspopulisten von Außen kommen und den Duisburgerinnen und Duisburgern erklären wollen, was in ihrer Stadt zu geschehen hat. Derartige Ratschläge gerade von dieser Seite benötigen Duisburgerinnen und Duisburger keinesfalls. Ganz im Gegenteil: Wir möchten und müssen Duisburg vor dem Eindringen rechtsextremistischen Gedankengutes schützen. Symbolisch tun wir dies durch den Schutz des Rathauses, dem Mittelpunkt des gesellschaftlichen und politischen Lebens von Duisburg.
Wir rufen alle demokratischen Kräfte und die Studierenden der Universität Duisburg-Essen auf, sich an dieser Gegenkundgebung zu beteiligen.
Nazis gestoppt!
Mit weit mehr als 10.000 Menschen wurde am Samstag ein Naziaufmarsch in Dresden blockiert. Aus NRW waren rund 50 Jusos vor Ort, unter anderem auch von der Juso Hochschulgruppe Duisburg-Essen.










