Studentische Kultur am Campus – Vielfalt statt Einfalt
Manche mögen‘s klassisch, manche laut, manche leise, manche komisch, manche tragisch, manche drinnen, manche draußen, manche ganz alleine, manche in der Gruppe, manche mögen‘s teuer, die meisten aber lieber etwas billiger, die Rede ist von studentischer Kultur. Besoffen in der Großraumdisko, grillend im Park oder bei einem Weinchen im Theater, die Ansprüche könnten nicht verschiedener sein. Ein bisschen orientieren sich die Geschmäcker vielleicht auch an den Fachrichtung: Die BWLerin vergnügt sich unter Umständen anders als der Philosoph, der Ingenieur anders als die Soziologin. Studentische Kultur ist das trotzdem alles und lässt sich auch nicht gegeneinander aufwiegen. Hinzu kommt, dass vielen Studierenden in Duisburg-Essen oft Zeit und Lust fehlen, sich länger an ihren Campi aufzuhalten. Als Mitglieder einer Pendleruni fällt es ihnen zusätzlich schwer, sich mit ihrer Universität verbunden und irgendwie zu Hause zu fühlen. Was kann man daran ändern?
Es gibt klare Anforderungen an die studentische Kultur. So versteht die Satzung der Studierendenschaft unserer Uni, die Förderung kultureller Belange im Hinblick auf die Gestaltung der Hochschule zu einem befriedigenden Lebensraum, als eine der studentischen Aufgaben. Aber mit simplen Partys an dem einen und günstigen Popcorn Kino am anderen Campus ist bei Weitem nicht genug getan.
Wir brauchen mehr studentische Kultur!
Und zwar von, mit und für die Studierendenschaft. Dafür ist es dringend notwendig studentische Kulturprojekte zu fördern und Möglichkeiten zu bieten sich zu entfalten. Sei es in Theatergruppen, Studierendenbands oder bei anderen Projekten.
Doch neben der Möglichkeit selbst aktiv zu werden, soll den Studierenden natürlich auch die Möglichkeit gegeben werden, diverse Veranstaltungen zu genießen. Für Partys, Konzerte, Theater, Lesungen, Kabarett und vieles mehr muss sich der AStA zuständig fühlen.Dabei darf es nicht bei dem reinen Konsum von Kultur bleiben, sondern es sollte auch ein Angebot geben, das Erlebte zu reflektieren. Zu vielen Themen sind spannende Lesekreise und Diskussionsrunden möglich, aus dem interessante Erkenntnisse fließen können.
Fachschaftsräte stemmen den größten Teil der studentischen Kultur. Wir wollen sie in ihren Plänen und Projekten unterstützten. Hierfür braucht es attraktive Gestaltungsmöglichkeiten für eigenen Veranstaltungen im KKC sowie im AKD. Dazu gehört auch eine kostenfreie Nutzung dieser Räumlichkeiten für Fachschaftsräte.
Eine weitere Forderung ist die Stadt näher an die Uni zu holen. Auch hier sehen wir in der studentischen Kultur eine Möglichkeit, sich mit der Kultur der Stadt zu ergänzen.Hierzu planen wir unter anderen vielfältige Kooperationen für Vergünstigungen in zahlreichen Geschäften, Lokalen und Kulturstätten in der Umgebung. Für diese Ziele braucht es an unserer Uni starke Projekte wie unsere UDEntifikation.
Es ist uns wichtig, dass diese Angebote bei allen ankommen. Bei den jungen Studierenden bis hin zu den älteren Semestern, egal von welchem Studiengang, egal an welchem Standort.





