Unser Versprechen: Uneingeschränkte Transparenz

Das Studierendenparlament (StuPa), der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) und die Fachschaftsräte (FSR). Das sind die Gremien, die die Aufgaben und die Interessen der Studierenden vertreten sollen. Sie werden von Studierenden direkt oder indirekt gewählt, sind ihnen rechenschaftspflichtig und damit auch zu einem transparenten Handeln angehalten. Gerade Letzteres ist wichtig, da sie über Geld zu entscheiden haben, das die Studierenden über ihre Semesterbeiträge zur Verfügung stellen. ParlamentarierInnen im StuPa, AStA-ReferentInnen und FachschaftsrätInnen haben also eine große Verantwortung, denn wir sprechen von 13 Euro pro Semester von jedem Studierenden, bei ca. 34.000 Studierenden also von knapp 900.000 Euro je Haushaltsjahr!

Als Juso HSG fragen wir dich:

Ist Dir klar, dass 900.000 € für Dich verwendet werden?

Weißt Du, wer über die Verwendung Deines Geldes entscheidet?

Meinst Du, dass deine Interessen adäquat vertreten werden?

Wir, die Mitglieder der Juso Hochschulgruppe sind der Meinung, dass Du und Deine Kommilitonen nicht adäquat vertreten wurden. Wir wissen, dass der AStA das Geld nach eigenem Gutdünken verprasst und dabei die Meinung der gewählten VertreterInnen der Studierendenschaft im StuPa ignoriert hat. Wir wissen, dass allein über 120.000 Euro in Form von Aufwandsentschädigungen an die ReferentInnen des AStA ausgezahlt werden. Und wofür? Na für das, was die meisten Studierenden sowieso nicht bemerken.

Als Studierende wollen wir, dass unser Geld für unsere Interessen genutzt wird. Dies muss auch jederzeit überprüfbar sein. Leider hat es sich in den letzten Jahren dahin entwickelt, dass die Transparenz im AStA sehr klein geschrieben und eine öffentliche Darstellung von AStA-Arbeit  bewusst gemieden wird. Es wird nach der Devise agiert: Erzeugt man keine Aufmerksamkeit, vergessen die Leute, dass die 900.000 Euro für sie alle einzusetzen sind. Dieses Vorgehen hat den AStA von der Speerspitze der studentischen Selbstverwaltung zur reinen studentischen Selbstversorgung gemacht.

Wir als Juso HSG verlangen, dass sich diese Zustände ändern. Die Arbeit des AStA darf nicht länger hinter verschlossenen Türen stattfinden. Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass AStA-ReferentInnen bei den Studierenden Verdrossenheit erzeugen und diese dann auch noch als Ausrede für ihr intransparentes Agieren heranziehen. Im Gegenteil: Unabhängig von diesen uns allen schadenden Verhaltensweisen tolerieren wir diesen Umstand nicht und fordern, dass so viel Transparenz und Öffentlichkeit wie möglich erzeugt wird.

Keine andere Hochschulgruppe und auch nicht der AStA, der sich immerhin eine bezahlte Öffentlichkeitsarbeit leistet, zeigt so viel Interesse daran, die Studierenden über die Zustände an ihrer Hochschule zu informieren wie wir Jusos. Als einzige hochschulpolitische Gruppierung gestalten wir eine stets aktuelle Webpräsenz und sind auch in allen aktuellen Netzwerken vertreten. Dies machen wir gern und tatsächlich ehrenamtlich – ohne Bezahlung!

Ein AStA unter Beteiligung der Juso HSG wird alle ReferentInnen in die Pflicht nehmen, transparent zu arbeiten und das eigene Handeln nach außen auch publik zu machen. Durch unsere ehremamtliche Tätigkeit auf allen Ebenen der Universität konnten wir einen ganzen Katalog von Möglichkeiten ausarbeiten, um Transparenz zu schaffen; vor allem über die Finanzen der Studierendenschaft und deren Verwendung. Wir wollen eine Kultur der Transparenz einführen, von der alle Studierenden profitieren. Die Studierenden sollen endlich erfahren können, was mit ihren 900.000 Euro passiert. Dafür stehen wir als Juso HSG.